Über uns

 

Umweltleistungen unseres Büros                                                         

Wir reden nicht nur von Umweltschutz –
wir gehen auch aktiv voran.

Umweltmanagementsystem

Im Ingenieurbüro wurde im April 1997 ein Umweltmanagementsystem (UMS) nach EMAS eingeführt. Eine Zertifizierung unterblieb aber aus Kostengründen. Trotzdem wird im Wesentlichen nach den Grundsätzen von EMAS gearbeitet.

Büromaterialien und Werbegeschenke werden hauptsächlich bei der MEMO AG bezogen. Das Unternehmen vertreibt auf Nachhaltigkeit geprüfte Produkte und nimmt auch viele gebrauchte Büromaterialien zum recyclen KOSTENLOS wieder zurück (Tonerkartuschen, Tintenpatronen, Tastauren). Die MEMO AG ist vielfach für nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichnet und erhielt 2011 den Deutschen Umweltpreis. Webadressewww.memo.de

Seit Beginn setzen wir konsequent 100% Recycling-Papier in der Geschäftspost ein. Lediglich Weihnachtskarten und mittlerweile auch Wandkalendern sind nur noch selten oder garnicht auf Recyclingmaterial gedruckt, sodass wir immer häufiger zu Alternativen greifen müssen.

Stromverbrauch
Wir haben bereits im Jahr 2001 noch in unserem Krefelder Büro einen Vertrag mit einem Ökostrom-Lieferanten geschlossen. Nach mehreren Anbieterwechseln werden wir seit Februar 2019 von der ENNO-Energie, Brilon, beliefert. ENNO ist eine Tochter der Stadtwerke Brilon, die 100% regenerative Energie liefert.

Unser Verbrauch an elektrischer Energie ist sehr gering (seit 2016  < 250 kWh/a).
Dies erreichen wir durch:

  • den generellen Einsatz von Energiesparlampen / Leuchtstoffröhren,
  • konsequentes Abschalten nicht benötigter Elektrogeräte während des Arbeitstages, (festgelegt in einer Arbeitsanweisung)
  • Abschalten der Rechner und Speicher (NAS) bei Büroschluss. Diese Anforderung wurde bereits bei der Ausschreibung der Computeranlagen mit Nachdruck gefordert. Zwar hieß es damals, das ginge nicht, Festplattencrashs seien zu erwarten – aber es geht doch. Innerhalb von 10 Jahren wurden lediglich zwei Festplatten wegen Defekt und ein Spiegellaufwerk sicherheitshalber ausgetauscht.

Da wir mehrfach die Anbieter von Ökostrom gewechselt haben bzw. wechseln mussten, haben wir die grafische Darstellung nun auf den Monatsverbrauch umgestellt. Dies ermöglicht eine bessere Darstellung und es wird noch anschaulicher, dass unsere Energiesparmaßnahmen Früchte tragen!

Energie Monat 

Netto-Kosten bedeutet lediglich, dass dieser Betrag ohne Umsatzsteuer ausgewiesen ist.
Stromsteuer, Energiesteuer, EEG-Umlage, KWK-Umlage, Offshore-Haftungsumlage, StromNEV-Umlage (§19), Netznutzungsentgelt, Kosten für Messstellenbetrieb, Messungsdienstleistungen und Abrechnung der Netznutzung zahlen wir natürlich auch. Der Hauptbeitrag an den Stromkosten sind für uns die Grundkosten (Zählergebühr), die mehr als 50% der Stromkosten ausmachen.

Die Heizkosten werden in dem Bürokomplex, in dem wir unsere Büros gemietet haben, von einer Ablesefirma jährlich abgerechnet. Der Verbrauch ist witterungs- und personenabhängig. Die Heizungsanlage wird jährlich gewartet und regelmäßig vom Schornsteinfeger kontrolliert. Die Heizkostenabrechnungen sind jedoch, bedingt durch falsche Zuweisungen von Heizkörpern zu den Räumen, nicht immer korrekt. Das führt des öfteren zu langwierigen Auseinandersetzungen zwischen uns, dem Verwalter und der Ablesefirmafirm. Deshalb führen wir den Heizenergieverbrauch hier nicht auf.

Auch in einem Bürobetrieb entstehen Abfälle. Bei uns fallen im statistischen Mittel über die letzten 10 Jahre gerechnet an: Altpapier (ca. 299 l/a), Restmüll (ca. 21 l/a), Leichtverpackungen (1 gelber Sack/a) und gelegentlicher gefährlicher Abfall wie defekte Leuchtstoffröhren der Flurbeleuchtung, Akkus, Batterien oder Tonerkartuschen.    Bei den Leichtverpackungen rechnen wir mit einem deutlichen Rückgang, da das NRW-Innenministerium (Landes-Gesetzgeber) die Gesetz- und Verordnungsblätter sowie die Ministerialblätter, die wir beziehen, nicht mehr in Plastikfolien einschweißt.
Der Anstieg der Altpapierfraktion 2018 und 2019 lag an der Entsorgung nicht mehr benötigter Unterlagen. Dies wird 2020 fortgesetzt. Wir beachten die Datenschutzbestimmungen und vernichten Akten soweit erforderlich mit einem P4-Shredder. Dadurch entsteht ein deutlich höheres Papiervolumen. In den nächsten Jahren rechnen wir mit gleichbleibenden oder leicht sinkenden Volumina.

Alte, defekte Computer und sonstige Elektrogeräte werden, falls der Lieferant sie nicht zurück nimmt, als Einheit zum Wertstoffhof gebracht oder zerlegt und die Wertstoffe teilweise verkauft.

Abfall

Alle bisherigen Fahrzeuge des Inhabers wurden auf Autogas (LPG) umgerüstet. Umweltvorteile sind die problemlose Einhaltung der Abgasgrenzwerte und der geringere Schadstoffausstoß (CO, NOx, SO2). 2015 wurde der Mitsubishi Spacestar nach 437.000 gefahrenen km durch ein Ford Focus mit Eco-Boost-Motor ersetzt. ECO ist dieser Motor aus Sicht des Kraftstoffverbrauchs jedoch nicht. Der Benzinverbrauch liegt trotz gleichen Hubraums ca. 8 % höher (7,8 statt 7,2 l/100 km (beides Prospektangaben)).
Bei der Gasanlage liegt der Mehrverbrauch, bedingt durch die von der Euro 5-Norm geforderden exakten Lambda-Regelung der Einspritzanlage fast 3,5% höher (8,9 statt 8,5 l/100 km (tatsächlicher Verbrauch)). 
Die vor zwei Jahren vorgenommene, zulässige Umstellung auf schmalere Reifen erbrachte eine Kraftstoffreduzierung von ca. 1,5%. Eine Reifendruckerhöhung ist bei diesem Fahrzeugtyp nicht möglich, da der höhere Reifendruck bereits Werkseitig vorgegeben ist.

Pflanzen stehen zur Verbesserung des Raumklimas in Büroräumen und Flur. Alte Pflanzenreste werden hausintern kompostiert.

Wasserverbrauch nur für Toilettenspülung (mit Stopp-Taste), Heißgetränkezubereitung und Pflanzengießwasser. Da Mitarbeiter verschiedener Unternehmen auf der gleichen Etage arbeiten, wie wir, lässt sich eine genaue Zuordnung des Wasserverbrauchs nicht durchführen.

Kontinuierliche Verbesserungen sind bei dem von uns erreichen Stand nur noch in geringem Umfang und dann meist mit hohen Investitionskosten möglich.

Im Sommer 2016 haben wir einen Tower-PC durch ein Notebook mit separatem Monitor und weiterhin einen Tower-Server durch einen NAS ersetzt. Der Verbrauch an elektr. Energie ist deshalb in den Jahren 2016/17 und 2017/18 weiter zurück gegangen.

Das Firmen-Busticket konnte aufgrund unserer geringen Belegschaft nicht realisiert werden. Dazu kommen teilweise sehr lange Fahrzeiten mit schlechten Anschlüssen an Umsteigepunkten – für Halbtagskräfte mit Kindern nicht attraktiv.
Die neuen, sehr sparsamen LED-Lampen sind im gewerblichen Bereich in der Anschaffung sehr teuer. Da wir zurzeit Leuchtstoffröhren einsetzen, rechnet sich eine solche Investition frühestens in 38 Jahren.

Kommunikation:
Durch unseren Hauptkunden, der Fa. Schwermetall Halbzeugwerk in Stolberg, werden wir regelmäßig im Rahmen der Lieferantenbewertung beurteilt. Von Beginn an wurden wir mit Gut oder Sehr gut eingestuft. Dies freut uns sehr und spornt an, die hohen Anforderungen durch ständige Verbesserungen unserer Leistung zu erfüllen und die Einstufung zu halten.

Von Nicht-Kunden werden wir über unsere Leistungen und Meinungen zu aktuellen Umweltthemen gelegentlich befragt.

Beschwerden gab es in den vergangenen Jahren keine.

Arbeitssicherheit steht bei uns hoch im Kurs.

Selbstverständlich verfügen unsere Mitarbeiter für den Einsatz bei Kunden über eine persönliche Schutzausrüstung, die an den teilweise speziellen Kundenbedürfnissen ausgerichtet ist.

An Gefahrstoffen bzw. Gefahrstoffgemischen werden bei uns nur ein haushaltsübiches Geschirrspülmittel und ein flüssiges Handwaschmittel eingesetzt.

Den letzten meldepflichtigen Unfall gab es in unserem Unternehmen im Februar 2000.

Ökologisches und soziales Engagement sind für uns Ehrensache.

Die Erhaltung der Artenvielfalt war lange vor der jetzigen Diskussion für uns ein Thema. Wir haben daher schon vor Jahren fünf Anteile des Grünen Bandes erworben. Der BUND e.V. unterstützt damit die Erhaltung der Artenvielfalt entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens. Dieses Projekt wurde vom Umweltministerium als "Leuchtturmprojekt" in die "Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt" bis 2020 aufgenommen.

Weiterhin haben wir 2010 den BUND e.V. mit einer Spende für die Erhaltung der Deutschen Wildkatzen und die zu schaffenden Katzenkorridore unterstützt (obwohl der Chef allergisch auf Katzen reagiert).

Regelmäßig zum Jahresende unterstützen wir die „Ärzte ohne Grenzen“ finanziell bei der Nothilfe in Krisengebieten. Webadressewww.aerzte-ohne-grenzen.de

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